ObstlehrpfadWir schreiben das Jahr 1851. Der Streuobstbau blüht richtig auf und der Bürgermeister ist mit seinem Obstbau zufrieden. Das Volk steht hinter der Sache und bewirtschaftet die Flächen im rechten Sinne. Wirtschaftliche Notwendigkeit gibt die ein oder andere "Berufsausbildung" zum Streuobstmeister her.

Zeitsprung nach heute. Die Fläche der Filderstädter Streuobstwiesen ist auf 250 Hektar geschrumpft. Die Wirtschaftlichkeit wie auch der Artenreichtum sind zurückgegangen. Die Bevölkerung sieht wenig Grund in der Pflege des Kulturguts. Was tun?

Die Initiative der Streuobstwiesen-Guides hatte deshalb vor einiger Zeit die Idee des Streuobstlehrpfades. Er soll die Bedeutung der Streuobstwiesen hervorheben und der Bevölkerung die Wichtigkeit der Pflege der Kulturlandschaft näher bringen. Konkret werden Sorten vorgestellt, die Bedeutung und Historie erforscht, Wissenswertes über Flora und Fauna vermittelt und das eigene Handeln zur Erhaltung angesprochen.